Die Taschengeldbörse für Senioren

Kleine Hilfe. Mehr Leichtigkeit im Alltag.

Ein Einkauf, ein paar Blumen oder eine Frage zum Smartphone: Manches geht mit Unterstützung leichter. Bei einer örtlichen Taschengeldbörse helfen junge Menschen bei passenden kleinen Aufgaben – und aus einer Erledigung kann eine schöne Begegnung werden.

Eine Frau mit blonden Haaren lächelt beim Blick auf ihr Smartphone.

Was du davon hast

Du entscheidest, wo dir Hilfe guttut.

Den Alltag entlasten

Nicht alles muss allein erledigt werden. Eine überschaubare Hilfe kann dir Wege abnehmen oder eine Aufgabe leichter machen – ohne gleich eine große Lösung organisieren zu müssen.

Selbstbestimmt bleiben

Du beschreibst, wobei du Unterstützung möchtest. Umfang, Termin und Taschengeld sprichst du vorher ab. Was du selbst machen möchtest, bleibt selbstverständlich bei dir.

Menschen im Ort begegnen

Du lernst junge Menschen aus deiner Umgebung kennen, kannst ins Gespräch kommen und Erfahrungen weitergeben. Es geht um mehr als eine erledigte Aufgabe: um ein gutes Miteinander.

Ganz konkrete Möglichkeiten

Wobei eine kleine Hilfe passen kann.

Diese Beispiele sind Anregungen, keine aktuell verfügbaren Angebote. Die örtliche Ansprechperson prüft, was zu den Regeln vor Ort und zu den Jugendlichen passt.

Ein kleiner Einkauf

Ein paar Lebensmittel aus dem nahen Laden mitbringen. Vorher wird geklärt, was gebraucht wird, wie der Einkauf bezahlt wird und wann die Übergabe passt.

Blumen gießen

Gut erreichbare Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten versorgen – zum Beispiel, wenn du ein paar Tage unterwegs bist. Ohne Leitern und ohne schwere Lasten.

Laub zusammenrechen

Eine kleine, gut zugängliche Fläche gemeinsam in Ordnung bringen. Kein Ersatz für einen Gartenbetrieb und keine Arbeit mit gefährlichen Geräten.

Das Smartphone besser verstehen

Zusammen die Schrift größer einstellen, ein Foto finden oder eine bekannte Funktion üben. Passwörter, Bankgeschäfte und vertrauliche Unterlagen bleiben bei dir.

Vorlesen und austauschen

Einen kurzen Text oder einen Zeitungsartikel gemeinsam lesen. Die Aufgabe und die Zeit dafür werden vorher vereinbart; daraus entsteht keine regelmäßige Betreuungspflicht.

Leichte Dinge ordnen

Zum Beispiel ein gut erreichbares Bücherregal sortieren oder leichte Gegenstände an ihren Platz bringen. Keine schweren Möbel, keine gefährlichen Arbeiten.

So kannst du mitmachen

Von deiner Frage zur passenden Unterstützung.

Nicht jede Gemeinde hat schon eine Taschengeldbörse. Wenn es in deinem Ort ein Angebot gibt, organisierst du die Teilnahme mit der Ansprechperson vor Ort.

1

Vor Ort nachfragen

Gibt es eine Taschengeldbörse bei dir, wende dich an deren benannte Ansprechperson. Kennst du kein Angebot, kannst du uns deinen Ort nennen und danach fragen.

2

Deine Aufgabe beschreiben

Was brauchst du, wo findet es statt und wie viel Zeit könnte es dauern? Das geht über das lokale Formular oder über die dort angebotenen telefonischen und persönlichen Kontaktwege.

3

Passung und Kontakt klären

Die örtliche Koordination prüft die Anfrage und begleitet die Vermittlung. Ob sich jemand für deine Aufgabe findet, hängt von den verfügbaren Jugendlichen ab.

4

In Ruhe absprechen

Kläre Aufgabe, Termin, Dauer und Taschengeld, bevor es losgeht. Wenn etwas anders läuft oder du dich unwohl fühlst, unterbrich die Aufgabe und wende dich an die örtliche Ansprechperson.

Zwei Männer unterhalten sich lachend unter Bäumen.

Auch ohne Internet

Ein Smartphone ist keine Voraussetzung.

Du brauchst für die Teilnahme weder ein Benutzerkonto noch eine eigene E-Mail-Adresse. Die örtliche Ansprechperson kann deine Anfrage persönlich oder telefonisch aufnehmen und geeignete Gesuche im Verwaltungsbereich erfassen. Welche Kontaktwege und Zeiten es gibt, organisiert der örtliche Träger.

Auch Angehörige können mit deinem Wissen und Einverständnis den ersten Kontakt übernehmen. Das kann hilfreich sein, ist aber keine Voraussetzung. Deine Wünsche bleiben maßgeblich.

Zum Lesen, Mitnehmen und Weitererzählen

Die vorhandene Druckfunktion macht aus öffentlichen Jobanzeigen und Hilfsangeboten Aushänge oder übersichtliche Listen. Ein Träger kann sie beispielsweise im Gemeindehaus auslegen. Wenn du etwas Passendes entdeckst, ist die örtliche Ansprechperson dein nächster Kontakt.

Auch auf einem Bildschirm vor Ort

Die öffentliche Jobseite kann etwa auf einem Bildschirm im Gemeindehaus gezeigt werden. Dafür wird die öffentliche Jobseite im Browser geöffnet; Aufstellung und Bedienung organisiert der Ort. Darauf gehören ausschließlich freigegebene öffentliche Inhalte – niemals die Verwaltung, interne Kontakte oder Teilnehmerdaten.

Grenzen schaffen Vertrauen

Eine kleine Hilfe ist keine Rundum-Versorgung.

Die Taschengeldbörse ist für freiwillige, überschaubare und geeignete Alltagshilfen gedacht. Eine Veröffentlichung ist keine Zusage, dass eine Aufgabe übernommen wird.

Was nicht dazugehört

  • Pflege, medizinische Aufgaben oder eine verlässlich zugesagte Betreuung
  • Gefährliche Tätigkeiten, schwere Lasten oder Arbeiten auf Leitern
  • Der Ersatz für professionelle Handwerks- oder andere Fachleistungen
  • Eine garantierte Verfügbarkeit zu einem bestimmten Termin

Was du vorher klären solltest

  • Was genau gemacht wird – und was ausdrücklich nicht
  • Dauer, Treffpunkt, Taschengeld und mögliche Auslagen
  • Die örtlichen Spielregeln und den Kontakt bei Rückfragen
  • Versicherung und Haftungsfragen mit dem örtlichen Träger; die Plattform gibt dafür keine pauschale Zusage

Häufige Fragen

Was du vor dem ersten Kontakt wissen möchtest.

Gibt es schon ein Angebot in meinem Ort?

Nicht jeder Ort ist bereits dabei. Frage bei deiner Gemeinde, einem örtlichen Verein oder einer sozialen Einrichtung nach. Du kannst auch uns deinen Ort nennen. Das ist eine Anfrage, keine automatische Anmeldung und keine Zusage, dass dort schon jemand vermittelt.

Muss ich selbst ins Internet?

Nein. Nutze die telefonischen oder persönlichen Kontaktwege, die der örtliche Träger anbietet. Eine Ansprechperson kann die Anfrage für dich erfassen. Gedruckte Anzeigen und Übersichten können das Online-Angebot vor Ort ergänzen.

Was kostet die Hilfe?

Das Taschengeld und mögliche Auslagen sprichst du vor der Aufgabe ab; die Regeln und Orientierung vor Ort helfen dabei. Die auf unserer Seite „Pakete“ genannten Beträge betreffen den Betrieb der Plattform durch den Träger, nicht den Preis deiner einzelnen Hilfe.

Müssen Angehörige alles für mich regeln?

Nein. Du kannst selbst Kontakt aufnehmen. Angehörige dürfen mit deinem Wissen und Einverständnis unterstützen, wenn du das möchtest. Die örtliche Koordination klärt die nächsten Schritte mit dir beziehungsweise den von dir einbezogenen Personen.

Wer hilft bei Unsicherheit oder Problemen?

Deine örtliche Ansprechperson ist die erste Stelle für Rückfragen. Sprich Unklarheiten vor Beginn an und sage Nein, wenn eine Aufgabe oder Situation nicht passt. Die lokale Begleitung ersetzt keine pauschale Sicherheits- oder Versicherungszusage.

Kann ich mir das vorher ansehen?

Ja: Musterdorf ist unsere öffentliche Demo. Dort siehst du beispielhaft, wie eine Ortsseite aussieht. Die Musterangebote sind keine echten Hilfsangebote in deinem Ort; eine Demo-Anfrage ist keine örtliche Teilnahme-Anmeldung.

Der nächste kleine Schritt

Frag nach Unterstützung in deinem Ort.

Du kennst noch keine örtliche Taschengeldbörse? Schreib uns, wo du Unterstützung suchst. Wenn vor Ort erst ein Angebot entstehen soll, findest du die Informationen für Gemeinden und Initiativen auf unserer Trägerseite.